Soziale Projekte

 

Beispiele für soziale Projekte, die gefördert werden/wurden: 

 

Soziales Lernen - Förderkreis des Grevener Gymnasium e.V.

Nur wer sich wohl fühlt, kann auch gut lernen! Diese Grundüberzeugung bildet das Gerüst für das Konzept zur Förderung des "Sozialen Lernens" am Gymnasium Augustinianum. Folgende Aktivitäten wurden in den letzten Jahren angeboten und kontinuierlich weiterentwickelt:

- FairMobil

- Sporthelferausbildung

- Pausensport

- Achtung! Starke Schüler - Starke Klasse

- Lehrerfortbildung "Methoden sozialen Lernens"

- Förderpreis "Soziales Lernen"

- Schülerpaten

Das FairMobil Programm unterstützt dabei, Verständnis, Sensibilität und Rücksichtnahme zu fördern, Konflikte sachgerecht zu lösen und damit Gewalt, Mobbing und Bedrohung an Schulen einzudämmen.

In der Sporthelferausbildung werden Sporthelferinnen und Sporthelfer darauf vorbereitet, den Pausensport für ihre Mitschüler organisieren zu können, AGs zu leiten und die Fachschaft Sport bei der Durchführung der Sportfeste zu unterstützen. Pausensport hilft, durch sportliche Bewegung Aggressionen zu mindern und abzubauen, den Umgang mit Konflikten durch Anwendung sportlicher Fairnessregeln zu erleichtern und Schule nicht nur als Lernraum, sondern auch als Lebensraum zu erfahren, den Schülerinnen und Schüler selbst mitgestalten können.

Im Fokus des Projekttages "Achtung! Starke Schüler - starke Klassen" steht vor allem die Klassengemeinschaft. Er will allen Schülern die Chance bieten, Wahrnehmung für sich und andere, Sozial- und Konfliktlösungskompetenzen, Streitkulturen sowie Klassen- und Stufenregeln zu entwickeln. Dabei wird mit kooperativen Spielen, Vertrauensübungen, theaterpädagogischen Methoden und Kommunikationsübungen gearbeitet. Konflikten begegnet man systemisch und lösungsorientiert, d.h. einfache Schuldzuweisungen werden vermieden. Stattdessen versucht man Strukturen zu verändern, um so ein positives Miteinander zu erreichen.

Die Lehrerfortbildung "Methoden sozialen Lernens" findet schulintern und in Kooperation mit dem Arbeitskreis soziale Bildung statt. Lehrerinnen und Lehrer werden in den grundlegenden Methoden ausgebildet und fungieren als Multiplikatoren. Sie schafft Nachhaltigkeit, da sie im Kontext des Projekttages "Achtung! Starke Schüler - Starke Klassen" stattfindet und die teilnehmenden Klassenlehrer begleitet.

Bild Fairmobil

 

 

"DeutschFerien2014" - Stiftung Mitmachkinder Münster

Das Projekt "DeutschFerien" unterstützt frühzeitig die Integration von Flüchtlingskindern, die im Regelfall für mehrere Jahre, wenn nicht gar für ihre gesamte Bildungs- und Erwerbsbiografie in Deutschland bleiben. Die Ferien werden genutzt, um die Kinder im grundschulpflichtigen Alter gezielt sprachlich, kulturell und sozial zu fördern. Sie erlernen in drei Wochen spielerisch sich auf Deutsch zu verständigen, Kulturtechniken, lateinische Buchstaben, soziales Miteinander und strukturierte Tagesabläufe.  

Im Sommer 2014 bestand die Gruppe aus 20 Kindern im Alter zwischen 6 und 9 Jahren. Die Kinder kamen aus 3 Übergangseinrichtungen für Flüchtlinge aus den Stadteilen Gievenbeck und Rumphorst. Der Altersschwerpunkt bildete sich bei den den 7- und 9-jährigen Kindern, die sich alle erst seit März/April 2014 in Münster aufhielten und aus 8 unterschiedlichen Herkunftsländern (Serbien, Syrien, Albanien, Mongolei, Eritrea, Georgien, Nigeria und Mazedonien) stammten. Die "DeutschFerien" haben den Kindern Entwicklungschancen eröffnet, die sie sonst nicht gehabt hätten. Das Camp hat sie zuversichtlicher und mutiger gemacht mit ihrer neuen Lebenswirklichkeit zurechtzukommen. Die Beobachtungen haben gezeigt, wie facettenreich die Erlebnisse und Lernerfahrungen zum Teil waren und wie sehr die Kinder davon profitiert haben.

 Bild DeutschSommer 2014

 Die Josef Fiege Stiftung freut sich über die tollen Lernerfolge der Kinder!

 

Projekt "Wellcome" - Praktische Hilfe nach der Geburt

"Wir wollen junge Familien stärken, um Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen."

Gründerin Rose Volz-Schmidt

"Wellcome" entstand 2002 als ein Projekt der evangelischen Familienbildung in Hamburg mit dem Ziel, Familien mit kleinen Kindern im Alltag durch praktische Nachbarschaftshilfe zu entlasten. Um möglichst viele Familien im ersten Babyjahr mit Hilfe von Ehrenamtlichen zu erreichen, gründete die Initiatorin von wellcome, Rose Volz-Schmidt, eine gemeinnützige GmbH und begann mit der bundesweiten Ausbreitung. Hierfür wurden lokale Teams mit Ehrenamtlichen in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Trägern gegründet. Inzwischen arbeiten in ganz Deutschland mehr als 200 wellcome-Teams mit über 3000 Ehrenamtlichen.

Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland GmbH bietet seit 2014 diese Hilfe auch in Greven an und zahlreiche motivierte Ehrenamtliche stehen zur Verfügung um Familien zu entlasten.

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(Foto Homepage "Wellcome", www.wellcome-online.de)

 

Grenzläufer e.V., Kinder- und Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg:

Durchführung von kompetenzbildenden Workshops mit Schülern und Jugendlichen

Bei allen Schülern_innen sowie Jugendlichen, die an den Workshops teilgenommen haben zeigte sich eine mangelnde Sozialkompetenz und ein unzureichendes Konfliktlösungspotential. Weiterhin neigten viele zu Ausgrenzung und Mobbing. Daher fanden alle Workshops insbesondere mit dem Ziel statt, sich explizit mit diesen Themen anhand praktischer Übungen inklusive Auswertungen zu beschäftigen.

In den Auswertungen zeigte sich, dass die Jugendlichen ihr Verhalten bewusst unter Anleitung und Anwendung von Methoden reflektieren und ihr ausgrenzendes Verhalten revidieren können. Am Ende der Workshops wurde jeweils ein Fahrplan aufgestellt, wie gemeinsam mit den zuständigen Lehrkräften die sozialen Kompetenzen weiter gefördert werden können.

 

Die Josef Fiege Stiftung freut sich, sieben kompetenzbildende Workshops finanzieren zu können!